Schüler*innen der HDG gestalten Siegelübergabe zur „Kinderfreundlichen Kommune“ aktiv mit
Am 24. Februar 2026 stand Wachtberg ganz im Zeichen der Kinderrechte. Bei der feierlichen Verleihung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“ gestalteten die Schüler*innen der Hans-Dietrich-Genscher-Schule das Programm maßgeblich mit und setzten dabei ein sichtbares Zeichen für Beteiligung und Mitbestimmung.
In den Wochen zuvor hatten sich zahlreiche Schüler*innen gemeinsam mit Lehrkräften und der Schulsozialarbeit intensiv vorbereitet. Die inhaltliche Koordination übernahm die Schulsozialarbeit in Person von Hannah Forster, Jugendfachkraft der Gemeinde Wachtberg und Koordinatorin der Kinderfreundlichen Kommune.
Ein Höhepunkt war ein selbst produziertes Reel, in dem die Jugendlichen ihre Sicht auf Kinderrechte in Wachtberg formulierten. Sie sprachen über Mitbestimmung, Respekt und Orte, an denen sie sich sicher und ernst genommen fühlen.
Unterstützt wurde das Projekt von Videograf Lennart Müller, der die filmische Umsetzung und den Schnitt übernommen hat.
Besonders eindrucksvoll war zudem der dialogische Redebeitrag von Lehrerin Lyane Berndt und der Schülerin Lamar. Ausgehend von einem Zitat Astrid Lindgrens über Geborgenheit und Freiheit verdeutlichten sie, wie wichtig Mitsprache, Vertrauen und Wertschätzung im Alltag sind. Symbolisch wurden Blumen verteilt, jede stand für eine konkrete Erfahrung von Freiheit, etwa wenn Wünsche ernst genommen werden oder man einfach man selbst sein darf.
Auch künstlerisch wurde das Thema aufgegriffen: In einem Graffiti-Workshop mit dem Künstler Niklas Büchel entstanden in Kooperation mit der Hausaufgabenbetreuung unter der Leitung von Monika Flaspöhler farbenfrohe Arbeiten zu Kinderrechten. Während der Veranstaltung trat der Künstler gemeinsam mit der Schülerin Fiona nach vorne und machte deutlich, wie Kunst dazu beitragen kann, eine Botschaft sichtbar zu machen und gehört zu werden.
Die Siegelübergabe machte deutlich, dass Kinderrechte an der Hans-Dietrich-Genscher-Schule im Alltag einen festen Platz haben. Die Beiträge der Schüler*innen zeigten eindrucksvoll, wie wichtig es ist, jungen Menschen zuzuhören und ihnen Räume zu geben, in denen sie sich einbringen können.

