Spannender Ausflug zum Fraunhofer-Institut in Wachtberg

Im Rahmen des 9er-WPs unternahmen die Schülerinnen und Schüler des Robotikkurses einen spannenden Ausflug zum Fraunhofer-Institut in Wachtberg. Dort erhielten sie aufgeteilt in zwei Gruppen interessante Einblicke in die Bereiche Elektrotechnik und Metalltechnik und konnten selbst aktiv werden.

Zu Beginn lernten die Kinder verschiedene Anwendungen der Elektrotechnik kennen. Besonders spannend war die Möglichkeit, einen eigenen Minicontroller zu löten und zusammenzubauen. Mit großer Konzentration und viel Geschick setzten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Bauteile zusammen. Am Ende konnten sie ihren selbst gefertigten Controller stolz mit nach Hause nehmen.

Auch die Metalltechnik bot zahlreiche spannende Erfahrungen. Hier erfuhren die Kinder, wie moderne Fertigungsverfahren eingesetzt werden. Ein besonderes Highlight war der Einsatz eines Lasercutters. Die Schülerinnen und Schüler konnten beobachten, wie präzise Materialien mit Hilfe von Laserstrahlen bearbeitet werden, und durften die Technik bei der Erstellung eines Schlüsselanhängers selbst ausprobieren. Auch die Fertigung eines Aluminiumzylinders an einer Drehmaschine machten den Schülerinnen und Schülern viel Spaß. Angeleitet wurden die Schülerinnen und Schülern hier durch die derzeitige Azubine, die mit viel Engagement die technischen Inhalte näherbrachte. Darüber hinaus stand sie für zahlreiche Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung und gab interessante Einblicke in ihren beruflichen Alltag.

Der Besuch am Fraunhofer-Institut zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend technische Berufe und moderne Technologien sein können. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß, sondern konnten auch wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihr Interesse an Technik weiter vertiefen. Wie inspirierend der Besuch war, zeigte sich daran, dass ein Schüler am Ende des Tages sogar nach der Möglichkeit eines Praktikums am Fraunhofer-Institut fragte und er sogar mit Ausblick auf einen Ausbildungsplatz angenommen wurde.

Zum Abschluss des Besuchs stand noch ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm: Die Kinder durften einen Blick in die berühmte „Kugel“ werfen, die auf dem Gelände schon von Weitem sichtbar ist und viele neugierige Fragen zum Weltraumradar aufwarf.

Wir bedanken uns herzlich beim Team des Fraunhofer-Instituts für die freundliche Betreuung und die spannenden Einblicke in die Welt der Forschung und Technik.