Hans-Dietrich-Genscher-Schule: Unterricht auf Distanz läuft richtig gut


Große Befragung von Schüler*innen bringt sehr gute Ergebnisse

Natürlich war das zurückliegende „Corona-Jahr“  für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen auch an der Wachtberger Hans-Dietrich-Genscher-Schule keine einfache Zeit. Im Unterricht auf Distanz ist es schwierig, den üblichen persönlichen Kontakt untereinander zu pflegen, alle mussten sich an völlig neue Unterrichtsformen gewöhnen, alle mussten dafür sorgen, dass die technische Ausstattung einen digitalen Unterricht überhaupt zulässt, und schließlich mussten die  nötigen Kompetenzen auf Seiten der Schüler*innen und Lehrer*innen erst einmal entwickelt werden.

Schon vor Corona mit digitalem Ausbau begonnen

Wenn man auf das zurückliegende Jahr in der Wachtberger Hauptschule blickt, kann man nur sagen: Der Unterricht auf Distanz läuft ganz erstaunlich gut.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Hans-Dietrich-Genscher-Schule schon lange vor Corona damit begonnen hat,  Schüler*innen, Lehrer*innen und die technische Ausstattung konsequent digital voran zu bringen. Schon Ende 2019 waren für alle Schüler*innen office 365-Accounts eingerichtet worden, und als dann Corona den Präsenzunterricht unmöglich machte, hatten einige computeraffine Lehrer*innen sehr schnell Tutorials erstellt, mit denen die Schüler*innen und Lehrer*innen den Umgang mit Teams erlernen konnten. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit einem lokalen Computerhändler ein Konzept entwickelt, mit dem Schüler*innen preiswert hochwertige Laptops erwerben oder ausleihen konnten. Und so können längst alle Schüler*innen souverän mit den tollen Möglichkeiten, die Teams bietet, umgehen, und sie werden konsequent in fast allen Fächern beschult, natürlich auf Distanz. 

Parallel zur Nutzung von Teams wurde in der Schule ein System etabliert, auf dem die Schüler*innen sensible Daten wie Lebensläufe auf dem Schulserver speichern können und welches über eine Nextcloud den sicheren Zugriff von jedem Ort aus ermöglicht. So wird die Hans-Dietrich-Genscher-Schule auch ihrem Auftrag der Medienerziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten gerecht. 

Kurze Präsenzzeiten wurden clever genutzt

In den wenigen Monate, in denen in 2020 zwischen den Lockdowns Präsenzunterricht möglich war,  hat der für die Medienentwicklung der Schule zuständige Lehrer, Christian Zimbelmann gemeinsam mit einem Team von Kolleg*innen dafür gesorgt, dass die gesamte Schule im Umgang mit Teams weiter vorangebracht werden und so kann man nun feststellen, dass von der fünften  bis zur zehnten Klasse alle Schüler*innen intensiv und erfolgreich beschult werden können.

Nur am Rande sei erwähnt, dass die HDG seit ein paar Jahren einen hervorragend ausgestatteten Robotik-Bereich aufgebaut hat. Die Zukunft ist in der HDG angekommen und die Schüler*innen haben Spaß daran.

Die Schülerbefragung zeigt: Die HDG kann digital

Eine Schülerbefragung im Februar 2021 konnte dann auch sehr differenziert bestätigen, wie gut der Umgang mit digitalen Medien im Schulalltag tatsächlich funktioniert. Von den ca. 315 Schüler*innen der HDG haben 218 daran teilgenommen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

So sagen fast 80 % der Schüler*innen, dass sie auf den Umgang mit Teams gut vorbereitet wurden und ebenso viele sagen, dass sie zuhause ohne weitere Hilfe mit dem Unterricht auf Distanz gut zurechtkommen. 90 % sagen, dass sie gute Unterstützung vom Lehrer bekommen, wenn es irgendwo hakt, und offensichtlich gehört das wilde Ausdrucken von Arbeits- und Infoblättern der Vergangenheit an, denn fast 70 % der Schüler*innen sagen, dass sie zuhause kaum Blätter ausdrucken müssen, denn selbst die Hausaufgaben können digital erledigt werden.
Die vollständigen Ergebnisse der Schüler*innen und Lehrer*innenbefragung finden sich hier:

Ergebnisse der Lehrerbefragung

Ergebnisse der Schülerbefragung